Boris Haigis

Boris Haigis, Jahrgang 1981, ist Rechtsanwalt in Würzburg. Er vertritt Arbeitnehmer und Betriebsräte in ganz Deutschland. Neben dem Arbeitsrecht liegt ein weiterer Interessenschwerpunkt im Strafrecht, hier gerade im Bereich der Delikte im Zusammenhang mit Fußballspielen. Boris Haigis studierte an der Universität Würzburg, wo er 2009 sein 2. Juristisches Staatsexamen abschloss. Unmittelbar im Anschluss besuchte er einen Fachanwaltslehrgang im Bereich Arbeitsrecht. Danach beantragte er die Zulassung zur Anwaltschaft. Boris Haigis unterrichtet Arbeits- und Zivilrecht an zahlreichen Bildungsträgern (IHK, Kolping Bildungswerk, Universitätsklinikum Würzburg). Zudem hat er einen Lehrauftrag für Rechtskunde an der Christian-vom-Bomhard-Schule in Uffenheim.

Boris Haigis war 2002 einer der Mitbegründer der Fußballabteilung der SF Waschküch Würzburg, deren eigenes „Fanzine“ er verfasste. Mit dem Bereich der Fankultur befasst er sich schon seit Jahren. So nennt er selbst etwa 6.000 Fanzines sein Eigen und beschäftigt sich in diesem Zusammenhang mit der Kommunikation innerhalb von Fanszenen. Seit Jahren besitzt er zudem eine Dauerkarte beim 1. FC Nürnberg, den er auch auswärts regelmäßig begleitet. Seine weiteste Auswärtsfahrt führte ihn hierbei in der Europa-League bis ins griechische Volos. Berufliches und privates Interesse bündeln sich beim Komplex „Recht und Sport“, wo Boris Haigis für das Institut für Fankultur an der Universität Würzburg v.a. die aktuellen Entwicklungen im Auge hat. Er beschäftigt sich hierbei mit allen aufgeworfenen Fragestellungen mit juristischer Relevanz, angefangen von Stadionverboten bis hin zur Rechtmäßigkeit von aktuell aufgestellten Forderungen. Boris Haigis ist Mitglied bei der Rot-Schwarzen-Hilfe (RSH) in Nürnberg und hat hier in der Vergangenheit vereinzelt auch Mitglieder anwaltlich vertreten.