Institut für Fankultur (IfF) gegründet

Fanszene im Blickpunkt der Wissenschaft

Fans, Ultras etc. stehen derzeit allerorten in Rede. Aber was wissen wir wirklich über Pyrotechnik, Gewalt in den Stadien, Rivalität, Hooligans, Rechtsextremismus, Ultras und andere Themen aus den Fanszenen? Und wie unterscheiden wir dieses Wissen von Vorurteilen, Meinungsmache und Politik? Derlei Fragen bedürfen einer seriösen wissenschaftlichen Bearbeitung.

Dies hat sich nun das neu gegründete Institut für Fankultur (IfF) zur Aufgabe gemacht. An den Standorten Köln und Würzburg wird dieses Thema aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven beleuchtet und bearbeitet. Dabei werden die unterschiedlichen Facetten dieser Szene erforscht und analytisch aufgearbeitet. Die Expertisen ergründen sowohl tagesaktuelle Phänomene wie den derzeit kontrovers diskutierten Einsatz von Pyrotechnik als auch generelle Entwicklungen wie die Veränderung der Fanszene oder den gesellschaftspolitischen Einfluss des Fußballs: national und international.

Das IfF ist ein Zusammenschluss von Sportwissenschaftlern, Soziologen, Politologen, Kriminologen sowie Sozialpsychologen. Es arbeitet eng mit dem Institut für Sportwissenschaften der Universität Würzburg und dem International Centre for Sport Security (ICSS) in Doha zusammen. Auch die Fans werden aktiv in die Forschungsprojekte mit einbezogen. Das unabhängige Institut steht zudem im permanenten Dialog mit Vereinen, Verbänden, sozialpädagogischen Fanprojekten und Polizeivertretern.

Das IfF freut sich auch über die Zusammenarbeit mit interessierten Medienvertretern und steht ab sofort gerne als kompetenter Ansprechpartner bei allen Themen rund um die „Fanszene“ zur Verfügung.

weitere Presseinformationen
www.fankultur-institut.de

Hintergrundinformationen
International Centre for Sport Security (ICSS)

Das ICSS ist eine internationale Non-Profit-Organisation mit der Zielsetzung, Organisatoren zu unterstützen, große Sportevents sicherer durch zu führen.
Mission von ICSS ist es, Sicherheit in der Welt des Sports zu verbessern und proaktiv Sicherheitsthemen, zu adressieren und hoch qualitatives Training anzubieten, Forschung zu betreiben und maßgeschneiderte Beratung in allen Belangen der Sicherheit im Sport zur Verfügung zu stellen.

Das ICSS-Team vereint mehrere der weltweit führenden Experten auf dem Gebiet der Sicherheit im Sport und kann auf ein globales Netzwerk von spezialisierten Praktikern zurück greifen, deren Fachwissen in allen Aspekten der Sicherheit im Sport zur Verfügung steht.
Sitz des ICSS ist Doha, Katar, ein sich dynamisch entwickelndes Zentrum für globale Sportevents, unter anderen mit den 2006 Asian Games, dem 2011 Asian Cup, den 2011 Pan Arab Games und der FIFA Weltmeisterschaft 2022.
Das ICSS organisiert regelmäßig Veranstaltungen, um die Entwicklung von Netzwerken für Sicherheit im Sport zu fördern und neue Denkansätze zu initiieren.
Die „1st International Sport Security Conference“ wurde in einer Kooperation von ICSS und QIASS (Qatar International Academy for Security Studies) im März 2011 in Doha, Katar, durchgeführt.
Die “2nd International Sport Security Conference” wird  am 14. und 15. März 2012, wieder in Doha, stattfinden and den Schwerpunkt auf das Thema “Schaffen einer Plattform für Wachstum durch sichere Sportevents”.  Die jährliche Veranstaltung versammelt wichtige Entscheidungsträger, Experten und Praktiker im Bereich der Sicherheit im Sport aus der ganzen Welt.
Die Organisation hat kürzlich ein "Memorandum  of Understanding (MOU)" mit dem Supreme Committee 2022 unterzeichnet, in dem die Zusammenarbeit für die Planung und Umsetzung der Sicherheitsorganisation sowie der dafür entsprechenden Infrastruktur für die FIFA WM 2022 Katar™ skizziert ist.

Mehr Informationen über die Konferenz im nächsten Jahr finden Sie unter: http://www.internationalsportsecurityconference.com
Für weitere Details zum ICSS besuchen Sie bitte unsere Website: www.theicss.org
Für zusätzliche Informationen und bei Interesse für ein Media Briefing kontaktieren Sie bitte:
Director, Media and Public Relations, ICSS
       M: +974 6689 2188

Ansprechpartner

Prof. Dr. Harald Lange Dr. Martin Thein

Telefon:    +49-931-31-80283
Sekretariat:    +49-931-31-80197

Telefon:    +49-176-32547605

 

Di, 10.01.2012 von Christoph Burr

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